4. Zielsetzungen


d. Inklusion


Auf dem Weg zu einer ganzheitlichen Bildung, die sich an einem humanistischen Menschenbild und Selbstverständnis orientiert, ermöglicht das gemeinsame Aufwachsen von Menschen mit und ohne Behinderungen das Erlernen eines toleranten, vorurteilsfreien Umgangs miteinander.
Der damit verbundenen Herausforderung – gerade an die Schulart Gymnasium mit seinem achtjährigen Bildungsgang – sind wir uns bewusst und nehmen diese an.
Dabei leitet uns die Überzeugung, dass die dringend notwendige Akzeptanz innerhalb der Schüler-, Lehrer- und Elternschaft nur erreicht werden kann, wenn sächliche, personelle und räumliche Voraussetzungen geschaffen werden, die ein Gelingen im Sinne einer für alle Betroffenen guten Lösung ermöglicht.
Mit dem Versuch, erstmalig Kinder mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung integrativ zu beschulen, wollen wir Vorbehalte und Ängste überbrücken sowie eigene Erfahrungen sammeln, aus denen eine fundierte Haltung erwachsen soll, unter welchen Rahmenbedingungen eine gemeinsame Beschulung auch in einem G8-System, das straff auf das Erlangen des Abiturs ausgerichtet ist, möglich erscheint.
Die im Zusammenhang mit diesem Versuch gemachten Erfahrungen sollen uns in die Lage versetzen, sächliche, personelle und räumliche Voraussetzungen abzustecken, die eine gelungene Fortsetzung der Arbeit und gleichzeitig eine Bereicherung für alle Beteiligten ermöglichen.
Die gute partnerschaftliche und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Förderzentrum Uetersen (Geschwister-Scholl-Schule) ist ein großer Gewinn für das Ludwig-Meyn-Gymnasium und eine wesentliche Bedingung für das Gelingen von Integrationsbemühungen. Sie wird im Interesse beider Schulen fortgesetzt.